Brücke der Hoffnung

Konzert mit der Gruppe Soruschka

 

Tief bewegende Eindrücke hinterließ die Gruppe “Soruschka“ mit ihrem Konzert am Samstagabend in der gut besuchten Hollener Christuskirche. Die Gruppe gehört zum Christlichen Hilfswerk „Brücke der Hoffnung“ mit dem deutschen Sitz im hessischen Hüttenberg und ist seit vielen Jahren in einem der ärmsten Gebiete der Ukraine tätig. „Soruschka“ heißt Morgenröte, und die Mitarbeiter wollen hoffnungslosen Menschen, nach einer schweren Zeit, wie die Morgenröte nach einer langen Nacht, neue Hoffnung schenken.

 

 

Die Akteure v. l. Dima Petrow, Lena Uchnal, Burkhard und Renate Rudat,
Jan Tel, Darina Panassenko, Sweta Beresniuk und Aliona Lesko

 

 

Ganz Multimedia, mit Musik, Gesang Filmbeiträgen und Berichten gaben sie Einblicke in das Leben in der Ukraine. Die vier Sängerinnen sind in der Ukraine alle in leitenden Positionen tätig. Über drei Wochen sind sie mit ihrem Konzertprogramm in Deutschland unterwegs, unter anderem in Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein und immer wieder in Hollen. Missionsleiter Burkhard Rudat stellte in Wort und Bild die einzelnen Häuser und Arbeitsbereiche vor, wo die Kinder aus verwahrlosten und gestörten Familien Zuflucht und neue Hoffnung finden können. Die Liedtexte haben einen religiösen Hintergrund und sind Zeichen der Not und Bitten um Gottes Hilfe in schweren Situationen. Zwischen den Liedern stellte Renate Rudat die Familien der Reisegruppe vor und gab Informationen über verschiedene Möglichkeiten, auf welchen Wegen man hier helfen und Projekte unterstützen kann.

Lena Uchnal berichtete mit bewegenden Worten über das Alltagsleben eines Jungen, in russischer Sprache, in englisch übersetzt von Duma Petrow und in deutsch von Burkhard Rudat. Ebenso Sweta Beresniuk, sie nahm die Besucher mit in den Alltag eines Mädchens, das oft nicht mehr weiß, wie es weiter gehen soll. Ebenso hoffnungslos ist die Situation in den „verlassenen Dörfern“, wo die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in verfallenen Hütten hausen, oft ohne Arbeit und Geld und ohne Aussicht auf Besserung. In genau diesen Situationen und Orten ist die „Brücke der Hoffnung“ dabei, die größte Not zu lindern und neue Hoffnung zu geben. Die verschiedenen Einzelbeispiele lassen erahnen, wie trostlos die Menschen dort ihr Dasein fristen müssen. Jan Tel, der mit seiner Frau in der Hollener Kirchengemeinde seit vielen Jahren die Hilfsaktionen fördert und koordiniert, bedankte sich bei den Musikern und Begleitern für das Konzert. Danach gab es im Gemeindehaus noch regen Austausch.
Weitere Informationen unter www.bdh.org